Solider Start der Schweizer Springreiter beim Weltcupfinal
Die Schweizer Springreiter bleiben beim Weltcupfinal in Basel nach der Eröffnungsprüfung im Rennen auf einen Spitzenplatz.
Edouard Schmitz und Martin Fuchs klassierten sich in den Top Ten. Im ersten von vier Umgängen des dreitägigen Championats kann man nichts gewinnen, aber einiges verlieren. Schmitz zeigte im Sattel von Gamin einen couragierten Ritt und kam ohne Fehler durch, der im Jagdspringen vom Donnerstagabend mit drei Strafsekunden abgegolten wurde. «Das war eine meiner besten Runde der letzten Jahre», schwärmte der Genfer.
Der 25-Jährige erreichte Platz 9, unmittelbar vor Martin Fuchs. Der Zürcher ging an einer Stelle ein zu hohes Risiko ein und musste die Zeitstrafe hinnehmen, die ihn von Platz 3 in den 10. Rang zurückwarf. Gleichwohl gibt sich der Sieger des Weltcupfinals 2022 zuversichtlich. «Leone Jei fühlt sich super an. Es ist noch nichts verloren», betonte Fuchs.
Den Tagessieg holte sich der Franzose Julien Epaillard mit Donatello. Der Titelverteidiger Henrik von Eckermann aus Schweden, der sogar das Triple anstrebt, zeigte sich auf Iliana (statt King Edward) ebenfalls sehr stark und belegt den 4. Zwischenrang. Zwei Mitfavoriten können den Sieg an diesem Championat hingegen vergessen: Der Deutsche Hans-Dieter Dreher auf Vestmalle wurde 22., der Niederländer Maikel van der Vleuten mit Beauville sogar Letzter.
Am Freitagabend folgt eine Prüfung samt Stechen im klassischen Format. Die Rangpunkte der ersten beiden Prüfungen werden für die beiden finalen Umgänge vom Sonntag in Strafpunkte umgerechnet.