Bitteres Aus für Kriens-Luzern
Kriens-Luzern scheidet in den Achtelfinals der European League auf bittere Art aus. Die Innerschweizer müssen sich dem französischen Team Limoges trotz Sieben-Tore-Polster aus dem Hinspiel beugen.
Die Mannschaft von Trainer Zeljko Musa hatte lange, sehr lange auch im Rückspiel alles im Griff. Die Qualifikation für die Viertelfinals, in denen der THW Kiel der Gegner gewesen wäre, war zum Greifen nah. Der 36:29-Heimsieg schien als Grundlage gut genug für den Coup gegen die in der französischen Meisterschaft auf Platz 8 liegenden Limougeauds.
Nach der ersten Halbzeit hatte der Zwischenstand 16:16 gelautet, und auch nach 40 Minuten hatte Kriens-Luzern die Vorteile auf seiner Seite. Mehr als drei Tore Unterschied zugunsten der Franzosen liessen die Gäste bis dahin nicht zu.
Doch die Einheimischen waren in der Schlussphase zu einer Reaktion fähig. Eine Minute vor dem Ende hatten sie das im Hinspiel eingehandelte Handicap von sieben Toren Differenz wettgemacht – und trafen acht Sekunden vor der finalen Sirene zum entscheidenden 36:28.