Klassik umrahmte Rock
Am Donnerstagabend nutzten 13 Schülerinnen und Schüler der Musikschule Freienbach die Möglichkeit, ihr musikalisches Können auf der «offenen Bühne» vor Publikum zu präsentieren.
Andreas Baumann
Die offene Bühne der Musikschule Freienbach findet zirka fünf Mal im Jahr statt, so Musikschulleiter André Ott. Sie bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Bühnenerfahrungen zu sammeln. «Die Jugendlichen melden sich zu den Anlässen selber an, so dass die jeweiligen Programme sehr unterschiedlich sein können», so Ott. Ebenso ist die Spannweite des Könnens unterschiedlich. Es treten sozusagen Anfänger bis hin zum Profi auf.
Am Donnerstag liessen sich 13 Schülerinnen und Schüler diese Gelegenheit nicht nehmen. Im Mehrzweckraum des Schulhauses in Wilen trugen sie ihre Lieder im familiären Rahmen vor. Dabei überwogen klassische Stücke, die eine rockige Eigenkomposition einer Schülerband umrahmten.
Saitenhüpfer, Klavierartisten und Rockpoeten
Die ersten Töne entlockten die «Saitenhüpfer » ihren Instrumenten. Sie trugen Kompositionen wie «Daydream» und «Time to Tango» vor. Nach den Geigen und Celli folgten drei Einzelvorträge am Klavier mit Melodien der Komponisten Beethoven, Chopin, Berlin, Chatschaturjan und Debussy.
Nachdem Mary Pintore, Noah Steiner und Kaya Wanderer ihre Fingerfertigkeit an den Klaviertasten bewiesen hatten, betrat die Schülerband «5 Flames» die Bühne. Sie sorgte für rockigen Sound. Sie zeigte aber mit ihrer Eigenkomposition «Rebellische Kinder », dass auch Rockbands eine ruhigere Seite haben können.
Zum Schluss des rund einstündigen Konzertes erfüllten nochmals Kompositionen von Chopin und Beethoven den Raum. Voller Konzentration entlockte Laura Pöpplein den Tasten ihres Instruments beschwingte Töne.