Visp gewinnt Swiss League und schielt Richtung National League
Nach La Chaux-de-Fonds in den letzten beiden Jahren gewinnt der EHC Visp den Meistertitel in der Swiss League. Visp setzt sich im Playoff-Final gegen Basel mit 4:3 in Spiel 5 und mit 4:1 Siegen durch.
Damit steht fest, dass wie zuletzt vor zwei Jahren wieder eine Ligaqualifikation ausgetragen wird. Damals unterlag La Chaux-de-Fonds als Meister der Swiss League dem HC Ajoie in sechs Spielen. Das letzte Team, der es durch das «Nadelöhr Ligaqualifikation» rauf in die National League schaffte, waren im Frühling 2018 die Rapperswil-Jona Lakers gegen Kloten. Ajoie und Kloten stiegen später im Zug der Liga-Aufstockung nach der Covid-Pandemie ohne Aufstiegs-Serie auf.
Der EHC Visp sicherte sich zum vierten Mal nach 1960, 2011 und 2014 den Meistertitel in der Swiss League (früher Nationalliga B). Die Visper mit Trainer Heinz Ehlers, der nach dieser Saison allerdings nach Dänemark zurückkehrt, beendeten die Qualifikation auf Platz 4. In den Playoff verloren sie gegen Kantonsrivale Sierre (4:1), Thurgau (4:0) und Qualifikationssieger Basel (4:1) bloss zwei Partien.
Lange sah es in Spiel 5 gut aus für Basel. Das Heimteam führte 2:0 und 3:2. Und erstmals in diesem Playoff-Final trafen die Basler in Überzahl. Alle ihre drei Goals fielen im Powerplay. Zuvor hatten sie in der Finalserie gegen die äusserst disziplinierten Visper nie in Überzahl getroffen.
Der 25-jährige Fadri Riatsch, der für nächste Saison in Olten unterschrieben hat, erzielte in der 57. Minute das Siegtor für den EHC Visp.
Telegramm:
Basel – Visp 3:4 (1:0, 1:2, 1:2)
4087 Zuschauer. – SR Castelli/Jordi, Bachelut/Bichsel. – Tore: 19. Aeschbach (Stukel, Brügger/Powerplaytor) 1:0. 23. Supinski (Aeschbach, Kummer/Powerplaytor) 2:0. 28. Brüschweiler (Brodecki) 2:1. 35. Sandro Forrer (Brodecki, Heinen) 2:2. 42. Supinski (Powerplaytor) 3:2. 48. Gähler (Eigenmann, Brodecki/Powerplaytor) 3:3. 57. Riatsch 3:4. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Basel, 7mal 2 Minuten gegen Visp.