Valerio Grond in Lahti auf dem Podest
Die Schweizer Equipe stellt beim Weltcup-Final in Lahti die Fortschritte im Sprint unter Beweis. Im Team-Sprint winken sowohl Anja Weber/Nadine Fähndrich als auch Grond/Riebli vom Podest.
Die WM-Dritten Anja Weber und Nadine Fähndrich schafften es auch im Weltcup aufs Podest. Beim Team-Sprint in der Skating-Technik belegte das Duo Platz 3.
Hinter Deutschlands und Schwedens Schlussläuferinnen hatte Nadine Fähndrich das bessere Ende für sich. Nach Konsultation des Zielfilms war klar, dass die Schweizerinnen und nicht die Norwegerinnen jubeln dürfen. Vier Hundertstel machten die Differenz.
Bereits in Davos hatte das Schweizer Duo im Weltcup Platz 3 belegt. Nadine Fähndrich winkte diesen Winter bereits zum neunten Mal vom Weltcup-Podest, dazu kommen zwei WM-Medaillen. Anja Weber stand diese Saison zum dritten Mal auf dem Weltcup-Podest, hinzu kommt WM-Bronze.
Den Podestplatz von Lahti nur an Nadine Fähndrich festzumachen, wäre falsch. Im Gegenteil: Anja Weber lief überaus stark und hielt auch in der dritten Ablösung den Kontakt mit der Spitze. Nadine Fähndrich musste keine Lücke schliessen. Sie lag in Front und befand sich in der Abfahrt zum Ziel sogar in idealer zweiter Position.
Nur Klaebo schneller
Nach den Frauen liefen auch die Männer im Team-Sprint aufs Podest. Valerio Grond kam hinter Johannes Hösflot Klaebo als Zweiter ins Ziel. Zuvor hatte der Teamkollege Janik Riebli seine Sache sehr gut gemacht und Grond nur mit kleinem Rückstand auf Platz 4 in die sechste und letzte Runde geschickt.
Der Obwaldner und der Bündner hatten diesen Winter bereits in Davos Platz 2 belegt. In der Skating-Technik sind die beiden klar besser als klassisch. Im kommenden Jahr an den Olympischen Spielen wird der Team-Sprint auf den Skating-Ski gelaufen.
Die Schweizer Equipe überzeugte in diesem Weltcup-Winter primär im Sprint-Bereich. Die Männer und Frauen haben im Sprint- und Team-Sprint ein Dutzend Podestplätze geschafft.