Ja zu Luegeten und Weni – Höfe zeigen sich grosszügig

Die «Luegeten» ob Pfäffikon soll aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt werden – und zwar durch die Gemeinde Freienbach, die einen Kauf prüfen soll.

Sie wurde mit Spannung erwartet, die gestrige Urnen­abstimmung zur Vorlage «Kauf Luegeten». Die Gemeinde Frei­en­bach soll nämlich das stillgelegte Aussichtsrestaurant oberhalb Pfäffikon gleich aufkaufen und betreiben, fordert die Einzel­initiative von Bürgerforums-Präsidentin Irene Herzog-Feusi

Initiative als Vorbereitung
Nun wurde die Vorlage mit einer Zweidrittelsmehrbeit von Freienbachs Stimm­volk doch sehr deutlich angenommen. Damit ist der Weg für den Gemeinderat frei – wenn auch etwas widerwillig – in die Verhandlungs­runden mit der Eigentümerschaft zu steigen. Bis in einem Jahr sollten die Resultate auf dem Tisch liegen und zu einer neuen Vorlage führen, die dann wiederum von der Stimmbürgerschaft abgesegnet werden muss. Erst dann – und zwar mit einem Preisschild versehen – darf so richtig über einen Kauf gestritten werden.

Clubhaus Weni neu bauen
Keine Zweifel an ihren Absichten liessen auch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Feusisberg aufkommen. Der Neubau des Clubhauses Weni und ebenso die Wasserversorgung Oberberg-Büel wurden nämlich deutlich angenommen, auch wenns etwas kostet.
Weitere kleinere Abstimmungen in den Höfen waren lediglich Formsache.

Unterstützung für Kirchengeläut
Eine wohl kantonsweit mit Interesse verfolgte Initiative kam in Reichenburg zur Abstimmung. Das Stimmvolk war klar dafür, dass eine gesetzliche Bestimmung erarbeitet wird, um das Kirchen­geläut der röm.-kath. Kirche für die Zukunft zu ­sichern. Die entsprechende Pluralinitiative hat der Kirchen­rat lanciert, weil er im Streit liegt mit einem Nachbarn. Dieser fühlt sich vom Geläut der ­Kirchenglocken in seiner Gesundheit gefährdet.
In mehreren Marchgemeinden wurde zudem über Schulprojekte abgestimmt.

Livestream knapp angenommen
Auf kantonaler Ebene gaben die Schwyzer Stimmberechtigten mit der revidierten Geschäftsordnung des Kantonsrates grünes Licht zur Einführung eines Livestreams der Kantonsrats­debatten. Das Resultat fiel allerdings recht knapp aus; in immerhin 17 von 30 Gemeinden gabs ein Nein.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Montag, 10. Juni, zu lesen

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