Auch «Fremde» sollen wählbar sein

Die Mitglieder des Kantonskirchenrats der Schwyzer Kantonalkirche genehmigen die Jahresrechnung 2023, die Bilanz per 31. Dezember 2023, den Rechenschaftsbericht 2023 der Rekurskommission und den Tätigkeitsbericht 2023 des kantonalen Kirchenvorstands. Gleichsam stimmt das Kirchenparlament der Schwyzer Katholiken der Abschaffung der Wohnsitzpflicht für Kirchenräte zu.

Die katholische Kantonalkirche Schwyz will den Kreis möglicher Kirchenratsmitglieder ausweiten. Eine dementsprechende Vorlage wurde an der Session des Kantonskirchenrats im Schweizerischen Jugend- und Bildungszentrum in Einsiedeln diskutiert. Künftig soll bei der Wahl von neuen Kirchenratsmitgliedern in den einzelnen Kirchgemeinden das Gleiche gelten wie in den politischen Gemeinden für die Kantonsratsmitglieder: Die Wohnsitzpflicht soll abgeschafft werden. Kirchenratsmitglieder müssen nicht mehr in jener Gemeinde wohnen, in denen sie zur Wahl stehen. Damit sollen künftig auch «Fremde» als Kirchenräte wählbar sein.

Ausweitung des Kreises war ein vielfach vorgebrachter Wunsch
Einem Antrag von Ruedi Beeler aus Rothenthurm, einzig die Abschaffung der Wohnsitzpflicht in der Gesetzesänderung zu belassen, wurde mit 44 zu 40 Stimmen zugestimmt. Die Kantonalkirche ging mit dieser Vorlage auf einen vielfach vorgebrachten Wunsch der Schwyzer Kirchgemeinden ein. Damit soll die Suche nach neuen Behördenmitgliedern vereinfacht werden. Die Kantonalkirche bezweckt mit diesem Geschäft auf Antrag eine Ausweitung des Kreises an Personen, die dann im Herbst an den Kirchgemeindeversammlungen in den Kirchenrat gewählt werden können.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Dienstag, 4. Juni, zu lesen

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