KESB Ausserchwyz wieder in ruhigeren Bahnen unterwegs

Peter Stengele (links) und Manfred Harnisch sind überzeugt: «Nur wenn wir auf Augenhöhe und vorurteilslos agieren, erreichen wir die besten Lösungen im Sozialbereich.»

Trotz einer zum Vorjahr deutlichen Zunahme an Fällen bei der KESB Ausserschwyz sind die zuständigen
Verantwortlichen positiv gestimmt. Bei der Amtsbeistandschaft March sind wieder alle Stellen besetzt.

Viel zu tun: Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Ausserschwyz hat im vergangenen Jahr total 2432 Fälle erledigt, im ­Vorjahr waren es 2016. Ende 2023 ­waren 618 Fälle pendent. Die KESB Innerschwyz konnte 1495 Fälle erledigen, 304 Fälle blieben pendent. Die Entwicklung verläuft unterschiedlich, wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist.
In Ausserschwyz ist bei den eingegangenen wie bei den abgeschlossenen Verfahren ein Anstieg zu sehen. Auch die Zahl der Personen mit einer Schutzmassnahme ist weiter angestiegen. In Innerschwyz könne der Rückgang der Fälle dafür sprechen, «dass die ‹massgeschneiderten› Massnahmen bei der jeweilig betroffenen Person Wirkung zeigen», vermutet der zuständige Regierungsrat Damian Meier. Entwarnen will er aber noch nicht. «Mit Blick auf die Zahlen der Vorjahre kann noch nicht von einem klaren, mehrjährigen Trend gesprochen werden.»
Und in Ausserschwyz? Neben den Gefährdungsmeldungen hätten, so Meier, Verfahren zur Genehmigung und Anpassung von Unterhaltsver­trägen und der elterlichen Sorge zum ­Anstieg beigetragen. Die Zahl der eingegangenen Fälle sei nicht steuerbar, Verfahren würden aufgrund von Gefährdungsmeldungen eröffnet, die aus «multiplen Gründen» erfolgten.
Die Leiterin der KESB Ausserschwyz, Christine Wehrli, gibt sich auf Anfrage positiv gestimmt, auch was die Situation bei der zeitweise interimistisch geführten Amtsbeistandschaft March anbelangt.
Viel Lob betreffend die Zusammenarbeit zwischen der Fürsorge­behörde und der KESB kommt aus ­Altendorf. ­«Dadurch, dass man nicht einfach die Paragrafen durchsetzt, sondern in der professionellen Zusammenarbeit die beste Lösung in jedem Fall sucht, funktioniert es besser denn je», sagt Peter Stengele, der Leiter Fürsorgebehörde in Altendorf.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Mittwoch, 22. Mai, zu lesen

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