Heimliches Reptil, das sich in einem «Gnusch» wohlfühlt

Fühlt sich im buschig-steinigen Lebensraum wohl und mag die Wärme: Coronella austriaca, zu Deutsch Schlingnatter.

Wer weiss, dass es in unserer Region einst Schlingnattern gab – und sie vereinzelt weiterhin vorkommen? Für die meisten Leser kommt dies überraschend. Dies vor allem deshalb, weil die Schlingnatter – auch Glattnatter genannt – ein heimliches Dasein führt. Wie die meisten Reptilien scheuen sie den grossen Auftritt, sind an einem Ort heimisch und verlassen diesen Lebensraum kaum. «Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder Beobachtungen im Kanton Schwyz aus dem Raum Küssnacht ­erhalten», sagt Maria Jakober. «Sie wurden in Steingärten oder in Naturgärten gesichtet, an Plätzen, in denen sie Deckung und Nahrung finden.»

Am Buechberg und in Buttikon
Aber auch in Ausserschwyz stehen die Chancen gut, die ungiftige und farblich eher unscheinbare Schlingnatter zu entdecken. «Aus dem Jahr 2015 haben wir Beobachtungen aus Buttikon und Pfäffikon und auch im Buechberg wurde sie gesichtet. Das ist allerdings eine ältere Meldung.»
Aufgrund der historischen Nachweise hat Maria Jakober, die diverse Ausbildungen im Bereich Umwelt und Natur abgeschlossen hat und das Büro Maria Jakober Umwelt GmbH betreibt, die Feldarbeit aufgenommen. Sie tut dies im Auftrag des Kantons Schwyz, als Regionalvertreterin für Reptilienschutz. Es sollen Grundlagen geschaffen werden für gezielte Fördermassnahmen. Der Kanton will für die Schlingnatter einen sogenannten Aktionsplan erstellen.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Mittwoch, 25. Mai, zu lesen

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