Zürcher Formel-1-Team heisst weiter Alfa Romeo

Das Zürcher Formel-1-Team nimmt auch in Zukunft unter dem Namen Alfa Romeo an der WM teil. Der italienische Autohersteller und das Hinwiler Unternehmen Sauber Motorsport verlängern die Partnerschaft.

Der Zeitpunkt der Verkündung der Weiterführung der Zusammenarbeit ist nicht zufällig gewählt. Am Sonntag steht der Grand Prix der Emilia Romagna in Imola, an einer historischen Heimstätte des italienischen Automobilrennsports, im Programm. Die Formel 1 ist im Autodromo Enzo e Dino Ferrari zum ersten Mal nach 14 Jahren Absenz wieder zu Gast. Einen grossen Teil zur Historie im eigenen Land hat Alfa Romeo beigetragen. Die Traditionsmarke feiert in diesem Jahr ihren 110. Geburtstag.

Das Formel-1-Team trägt den Umständen Rechnung. Die Autos mit Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi am Steuer kommen am Wochenende mit einer besonderen Lackierung daher. An den beiden Wagen wird zudem unter anderem am Heckflügel die italienische Flagge aufgemalt sein.

Es sollen auch Zeichen sein für eine Liaison, die über das Engagement in der Formel 1 hinausgeht und die auch beim Bau ziviler Autos spielt. Sauber Engineering, eine Untergruppe des Zürcher Unternehmens, war unter anderem in die Entwicklung und Konstruktion der neuesten Generation der Modellreihe Alfa Romeo Giulia involviert. Auch Räikkönen und Giovinazzi trugen ihren Teil bei. Der Finne und der Italiener standen im Entwicklungszentrum in Balocco im Piemont als Testfahrer im Einsatz.