Mir bleibt nach Morbidelli-Sieg WM-Leader

Franco Morbidelli feiert im Grand Prix von Teruel in Alcañiz seinen zweiten Triumph in der Königsklasse.

Der 25-jährige Italiener, 2017 Weltmeister in der Moto2-Kategorie, hält auf seiner Yamaha während des ganzen Rennens das Suzuki-Duo mit Alex Rins und Joan Mir in Schach und siegt mit mehr als zwei bzw. fünf Sekunden Vorsprung.

«Ein fantastisches Gefühl, ich gab in jeder Runde alles und hatte sehr grossen Spass», sagte der Italiener, der vor zwei Jahren in der MotoGP bei Honda Teamkollege von Tom Lüthi war. Und er ist nach Fabio Quartararo (wurde nur Achter) erst der zweite Fahrer, der in dieser Saison mehr als ein Rennen gewinnen konnte.

Pole-Mann Takaaki Nakagami vergab mit einem Sturz in der 3. Kurve in Führung liegend nicht nur den ersten japanischen Podestplatz seit 2012 (Katsuyuki Nakasuga), sondern auch seine letzte Chance auf den WM-Titel.

Für die Nachfolge von Marc Marquez, der sein Comeback erst im nächsten Saison geben wird, kommen nach 11 von 14 Saisonrennen noch sechs Fahrer in Frage. Der noch sieglose Mir führt mit 137 Zählern vor Quartararo (123), Maverick Viñales (118), Morbidelli (112), Andrea Dovizioso (109) und Rins (105).

Rang 24 für Dupasquier

Der Freiburger Jason Dupasquier verpasste als 24. in der Moto3-Kategorie die Punkteränge um mehr als 15 Sekunden. Seinen 3. GP-Sieg feierte der Spanier Jaume Masia und bescherte Honda damit klassenübergreifend den 800. GP-Triumph. WM-Leader Albert Arenas, der bis zur Zielkurve in Führung lag, wurde Vierter.