Bestrafung von Kriminellen in der March von anno dazumal

Der Lasterstein am äussersten Punkt der nördlichen Hafenmauer in Lachen erinnert uns als Relikt bis heute an den damaligen Straf­vollzug in der March. (Bild: Hansruedi Rüegsegger)

Die Einstellung und die Einschätzung darüber, was als gerechte Strafe für Kriminelle angesehen wird, hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit herrschte der alttestamentliche Grundsatz von «Auge um Auge, Zahn um Zahn».

In der Landschaft March wie im gesamten Heiligen Römischen Reich galt demnach die Todesstrafe als selbstverständliche Ahndung für Verbrechen wie Diebstahl, Brandstiftung, Ketzerei, Hexerei und Mord. Denn die -Bestrafung sollte in erster Linie abschreckend wirken. Doch je nach Umständen und persönlichem Hintergrund des Delinquenten wurden unterschiedliche Strafmassnahmen ausgesprochen. Zudem wurden ortsansässige Landsleute weniger hart bestraft als Fremde. So reichten die Strafmassnahmen zwischen Freispruch und der Todesstrafe von einer einfachen Geldbusse über Verbannung, Eingrenzung am Wohnort bis zu Ehren- und Körperstrafen.

Von den damaligen grausamen Todes- und Körperstrafen zeugen heute nicht nur die in den Archiven aufbewahrten Akten, sondern auch erhalten gebliebene Richtstätten oder Pranger.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Dienstag, 11. August, zu lesen.

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