Schweizer Touristen auch in March und Höfen zu Gast

Auch das Marina in Lachen versucht mit speziellen Packages Gäste anzulocken. (Bild: Patrizia Baumgartner)

Wird dem Aufruf von Bundesrat Ueli Maurer «Machen Sie Ferien in der Schweiz» – auch in Ausserschwyz Folge geleistet? Wir haben bei vier Hotelbetrieben in der Region nachgefragt, wie der aktuelle Buchungsstand ist.

Der Tenor ist eindeutig: Es hat Gäste, vor allem Individualreisende aus der Schweiz. Platz für mehr Übernachtungsgäste gibt es überall – die Auslastung bewegt sich etwa zwischen einem Viertel und der Hälfte der Zimmer. Das Seedamm Plaza in Pfäffikon sowie das Panorama Resort und Spa in Feusisberg spüren besonders die Abwesenheit von Gruppen, beziehungsweise, dass kaum Seminare stattfinden. «Pfäffikon ist keine klassische Feriendestination wie zum Beispiel Lenzerheide», bringt es Adrian Landtwing, Leiter Seminar- und Kongresszentrum Seedamm Plaza, auf den Punkt. Dieses Umstands ist sich auch Patrik Rüegg, Leiter Marketing im Panorama, bewusst. Trotzdem sei der Juli in Feusisberg stärker gewesen als in früheren Jahren. Es werden aktuell etwa doppelt so viele Wellness-Gäste wie im Vorjahr gezählt, dafür nur halb so viele Geschäftsgäste.

Spezialangebote locken

Im Hotel Marina in Lachen sei die Belegung jede Woche anders. Da man sich am südlichsten Punkt des Zürichsees befindet, wurden sogenannte «Südsee-Packages» geschaffen. Auch in den anderen Ausserschwyzer Hotels gibt es spezielle Aktionen oder Preisreduktionen, um zusätzliche Gäste anzulocken.

In einer speziellen Situation befindet sich die Sihlpark Hotel Zürichsee AG in Schindellegi, die per Anfang Mai das ehemalige Holiday Inn übernahm. Wegen Renovationen blieb der gesamte Hotelbetrieb bis am 20. Juli geschlossen. Die Belegung der 78 Zimmer bewegesich aktuell bei einem Viertel. Über zwei Punkte sind sich die befragten Ausserschwyzer Hoteliers einig: einerseits betreffend Kurzfristigkeit der Buchungen, andererseits betreffend den Geschäftsausfall während des strikten Lockdowns. Da eine Verunsicherung herrscht, buchen die Gäste spät und relativ spontan. Dazu könne der Erwerbsausfall zwischen Mitte März und Mai im Verlaufe dieses Jahres sicher nicht mehr wettgemacht werden. Die Hotelbetriebe rechnen damit, dass auch der Rest dieses Jahres schwach ausfallen wird.

Vollständiger Bericht in der Ausgabe vom Donnerstag, 30. Juli, zu lesen.

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