Bundesfeier wird live übertragen

Eine Zuschauerin applaudiert waehrend der 1. August-Bundesfeier auf dem Ruetli am Donnerstag, 1. August 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Am 1. August gestalten Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) auf dem Rütli die Bundesfeier in einem ungewohnten Rahmen. Die Bundespräsidentin wird stellvertretend für zahllose Menschen, die sich während der Corona-Zeit für andere Menschen und für die Gesellschaft engagierten, aus jedem der 26 Kantone sowie aus der «Fünften Schweiz» je eine Frau und einen Mann für ihren Einsatz ehren.

Die 54 geehrten Personen wirkten während des Lockdowns im öffentlichen Verkehr, in Supermärkten oder Apotheken, in kantonalen Krisenstäben, auf Intensivstationen von Spitälern, in Betagtenzentren und Kindertagesstätten, bei der Polizei oder der Feuerwehr, in der psychologischen Beratung oder im IT-Support fürs Home-Office, entwickelten digitale Apps, entsorgten Müll oder reinigten Büros, erteilten Fernschulunterricht, lieferten Tonnen von Postpaketen oder verteilten Lebensmittel an Armutsbetroffene.

Nur 200 statt 2000 Personen

Weil sich in diesem Jahr nicht 2000 Personen, sondern nur 200 Personen auf der Rütliwiese aufhalten dürfen, wird die Bundesfeier durch das Kamerateam der Bundeskanzlei am 1. August von 12.55 bis 14.30 Uhr live auf www.missione1agosto.org/livestream übertragen. Später wird die Feier auf dem Youtube-Kanal des Bundesrats sowie auf der Webseite der SGG zu sehen sein.

Künstlerisch wird die Feier gestaltet von der Opernsängerin Marie-Claude Chappuis, vom Chor Les voix de la Gruyère, von der Alphornistin Lisa Stoll und vom Blechbläser-Ensemble des Rekrutenspiels 16-2/20, begleitet von den jungen Männern vom Fähndlerclub Weggis. Neben dem offiziellen Text der Schweizer Nationalhymne singt Marie-Claude Chappuis den vorgeschlagenen neuen Hymnentext, der die zentralen Werte der Schweiz enthält, wie sie auch in der Präambel der Schweizer Bundesverfassung formuliert sind.

Vollständiger Bericht in der Ausgabe vom Donnerstag, 30. Juli, zu lesen.

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