«Das Thema Energie muss in die Öffentlichkeit getragen werden»

Peter Inhelder, Vorsteher des Amts für Umwelt und Energie: «Damit wir unseren schier unendlichen Energiehunger stillen können, aber auch im Hinblick auf die Energiestrategie 2050 des Bundes sind einerseits effizientere Technologien und andererseits auch neue Energiequellen gefragt.» (Bild: Andreas Seeholzer)

Für Peter Inhelder, Leiter des Amts für Umwelt und Energie des Kantons Schwyz, ist klar: Die Themen Energie und Klima sind eng miteinander verknüpft. Da macht eine Abteilung Energie und Klima Sinn.

Bis heute hatte der Bund keine eigentliche Anlaufstelle im Kanton Schwyz, wenn es um das Thema Klima ging», sagt Peter Inhelder,Vorsteher des Amts für Umwelt und Energie des Kantons Schwyz. «Schreiben von Bundesseite ‹gingen irgendwo unter› respektive wurden zur Kenntnis genommen.» Mehr sei nicht drin gelegen.Mit der Schaffung der neuen Abteilung Energie und Klima werde die Energiefachstelle zu einer eigentlichenKlimafachstelle erweitert,

so Inhelder. Im Zug der Reorganisation wechselt die Energiefachstelle vom Baudepartement ins Amt für Umwelt und Energie (ehemals Amt für Umwelt AfU). Für Peter Inhelder eine naheliegende Sache: Denn die Themen Energie und Klima seien sehr eng miteinander verknüpft. «Durch das Zusammenfassen in einer Abteilung können künftige Handlungsfelder einfacher koordiniert werden.» In seiner neuen Konstellation sei das Amt vielmehr ein Amt der natürlichen Ressourcen wie Boden, Luft, Grund- und Trinkwasser aber auch Steinbrüche, Kiesgruben und Abfall. Zudem sei schon heute das AfU stark im Bauwesen eingebunden. «Es gibt kein Amt, das mehr Baugesuche behandelt

als das Amt für Umwelt.» Ein wichtiges Anliegen für Peter Inhelder ist, dass das Thema Energie «unbedingt noch vermehrt in die Öffentlichkeit getragen wird». Denn die öffentliche Klimadebatte zeige deutlich: «Wir müssen uns langsam aber sicher von den fossilen Energieträgern, von den Kohlenstoffspeichern im Boden wie Erdöl, Kohle und Erdgas trennen. »

Interview in der Ausgabe vom Dienstag, 28. Juli, zu lesen.

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