FIS prüft wegen Coronavirus diverse Varianten im Wettkampf-Kalender

Ein Bericht im Fernsehen ORF sorgt für Verwirrung – auch bei den Lauberhornrennen in Wengen. Die Berner Oberländer zeigen sich ob der Idee, ihren Slalom nach Schladming abzugeben, überrascht.

Der Auslöser für die Konfusion war Hans Gorgl, der OK-Chef des Organisationskomitees in Schladming. «Die FIS ist über den ÖSV an uns in Schladming herangetreten, dass eventuell der Slalom von Wengen nach Schladming kommen soll – also es gibt dann wahrscheinlich zwei Nachtslaloms», sagte er am Montagabend.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA teilte das Pressebüro der Lauberhornrennen in Wengen mit, dass man «den Slalom nicht abgeben» will und die Option mit der Verlegung nach Österreich nur aus den Medien kenne. «Aufgrund der Corona-Situation laufen selbstverständlich auch bei uns Abklärungen, welche Varianten es für die Weltcuprennen am Lauberhorn gibt. Wir bereiten jedenfalls wie immer drei Rennen vor.» Man sei flexibel, kenne das so im Umgang mit dem Wetter. «Nun kommt leider noch ein Faktor dazu, auf den wir uns alle im Weltcup einstellen müssen.»

Die FIS bestätigte der Nachrichtenagentur apa auch, dass man wegen der schwer abwägbaren Probleme mit dem Coronavirus derzeit diverse Optionen prüfe. Demnach wird als Möglichkeit in Betracht gezogen, die Speed- und Technik-Trosse möglichst voneinander zu trennen, um die Anzahl der Personen pro Destination zu verkleinern. Die FIS, so bestätigte Swiss-Ski, habe vorsorglich an alle Verbände die Anfrage bezüglich möglicher Übernahmen von zusätzlichen Veranstaltungen gerichtet.

Der Kalender für den kommenden Winter wird erst im Herbst fixiert.