KSA-Campus Steinfabrikareal ist definitiv vom Tisch

Auf dem Steinfabrikareal wird kein Bildungscampus entstehen. Die Regierung will an den KSA-Standorten Nuolen und Pfäffikon festhalten. (Bild Archiv)

von Daniel Koch

In Pfäffikon liegt mit dem Steinfabrikareal eine Industriefläche brach, auf der in den letzten Jahren einige Projekte aus umwelt- und raumplanerischen Gründen gescheitert sind. Da die Lage am See ausserordentlich und die Nähe zum Bahnhof ebenfalls gegeben ist, kam die Idee für einen Kantonsschule-Neubau auf.

Um an diesem Standort das Synergiepotenzial aller Bildungsangebote –nebst der KSA auch jenes des Berufsbildungszentrums, der Berufs- und Studienberatung und der Pädagogischen Hochschule – nutzen zu können, wäre laut Regierung eine Investition in der Grössenordnung von mindestens 200 Mio. Franken nötig.

Schulbetrieb müsste aufrechterhalten werden
Kommt hinzu, dass weitere erhebliche Kosten anfallen würden, weil der Schulbetrieb am heutigen Standort in der Gwatt in Pfäffikon während des Planungsprozesses aufrechterhalten werden müsste. Das Gebäude dort ist bekanntermassen sanierungsbedürftig. Diese «zwingenden Massnahmen von mindestens 34 Mio. Franken», so die Regierung, würden gleichwohl anfallen, ohne aber einen späteren Mehrwert zu generieren.

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom Freitag, 29. Mai.

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