Platzangebot in den Kirchen ist stark beschränkt

Prozessionen zu Fronleichnam und Gottesdienste in kleineren Kapellen sind einstweilen abgesagt, weil die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Im Bild die Linthbordkapelle in Tuggen. (Bild Archiv)

von Johanna Mächler

Nach über zwei Monaten ohne Gottesdienste feiern kehrt ab morgen so etwas wie Normalität zurück. Die Freude darüber kommt in den Pfarreien und Kirchgemeinden klar zum Ausdruck: «Wir sind sehr dankbar, dass liturgisches Feiern in gläubiger Gemeinschaft wieder ermöglicht wird», schreiben etwa die Seelsorgeteams der Pfarreien der Obermarch.

Doch einige Dinge werden komplett anders sein: Beim Eingang jeder Kirche wird Desinfektionsmittel stehen. Dieses sollen die Kirchenbesucherinnen und -besucher beim Ein- und Ausgang benutzen. So schreiben es die katholischen, reformierten und freikirchlichen Kirchgemeinden in ihren Schutzkonzepten.

Fast ebenso wichtig ist das Abstandhalten. Die Verantwortlichen unterteilen und markieren Gänge, Bänke und Gehrichtungen, wo nötig. Jede Kirche ist ja etwas anders strukturiert. Die Empore ist gesperrt, Kollektenkörbe stehen beim Ausgang, der Sakristan öffnet die Türen, Familien dürfen zusammensitzen, alle anderen nicht. Die Gläubigen müssen fast überall auf das Singen und den Körperkontakt verzichten.

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom Mittwoch, 27. Mai.

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