Die Tour de Suisse kehrt im nächsten Jahr nach Lachen zurück

Die Tour de Suisse wird in diesem Jahr nicht durch Lachen fahren. Doch schon im nächsten Jahr kehren die Radprofis an den Obersee zurück. (Archivbild Oliver Bosse)

von Lars Morger

Sie ist das viertgrösste Radrennen der Welt und eines der grössten, jährlich wiederkehrenden Sportanlässe der Schweiz: die Tour de Suisse. Das Etappenrennen hat Kult und sorgt jeweils für grosse Zuschaueraufmärsche entlang der Strassen.

Im letzten Jahr waren allein bei der Durchfahrt in den Höfen Tausende Zuschauer am Strassenrand, um die Radprofis lautstark anzufeuern.

In diesem Jahr ist nun alles anders. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie musste die Tour erstmals seit dem 2. Weltkrieg abgesagt werden. Damit entfällt auch der Etappenort Lachen. Am 8. Juni hätte die 2. Etappe vom Rheinfall über den Ricken und Reichenburg nach Lachen mit Ziel St. Gallerstrasse geführt, inklusive zweier Bergpreise.

Am Tag darauf wäre von der Lachner Seepromenade die Etappe ins luzernische Pfaffnau angestanden. Dafür wurde unter der Projektleitung der Tourismusorganisation Einsiedeln-Ybrig-Zürichsee (EYZ) ein lokales OK gegründet, das von Martin Stählin geführt wird.

Lachen im nächsten Jahr wieder
Aufgrund des Coronavirus wird die Tour aber nicht in der March Halt machen, die Lachner Organisatoren sind ein weiteres Opfer der grassierenden Krise. «Das ist natürlich sehr schade, weil dadurch ein sportliches Grossereignis in der Schweiz nicht in unserer Region stattfinden kann», sagt Stefan Näf, Projektleiter bei EYZ.

Doch die Tour de Suisse ist bestrebt, im nächsten Jahr eine so gut wie möglich identische Tour durchzuführen – und Lachen wird auch dann wieder dabei sein, wie Näf bestätigt.

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom Freitag, 17. April.

Noch kein Abo?