Angeklagter Christchurch-Schütze plädiert auf schuldig

Im Prozess um das Massaker in Christchurch bekennt sich der Angeklagte Australier übereinstimmenden Medienberichten überraschend für schuldig. Sein eingereichtes Schuldeingeständnis umfasse alle 51 Anklagepunkte wegen Mordes.

Dies berichten lokale Medien am Donnerstag. Die Opfer wurden Anfang des Jahres in zwei Moscheen in Christchurch erschossen. Der Angeklagte filmte die Attentate und stellte die Videos ins Internet. Der Australier hat den Vorwürfen zufolge fremdenfeindliche Stellungnahmen in sozialen Medien veröffentlicht.

Das Gericht werde ihn nun in allen Anklagepunkten verurteilen, hiess es weiter. Es nannte aber keinen Termin für diese Verurteilung. Der eigentliche Prozess ist mit dem Schuldeingeständnis des Angeklagten allerdings beendet.