7. Rang für Cologna im ersten Rennen nach Tour de Ski

Dario Cologna überzeugt beim Wiedereinstieg in den Weltcup mit einem Top-Ten-Resultat. Beim Skiathlon in Oberstdorf belegt der Bündner im ersten Rennen seit der Tour de Ski den 7. Rang.

In den Kampf um das Podest konnte Cologna nicht mehr eingreifen. Die Kräfte fehlten, auch weil der vierfache Olympiasieger auf dem Skating-Abschnitt zuerst ein Lücke zulaufen musste. Vor dem Skiwechsel hatten sich sieben Läufer – drei Russen und vier Norweger – leicht abgesetzt. Cologna traf nach 15 km klassisch als Zehnter mit einer halben Minute Rückstand zum Boxenstopp ein. Johannes Hösflot Klaebo lag bereits 2 Minuten zurück und gab auf.

Cologna und der Finne Iivo Niskanen stellten im Skating-Abschnitt den Anschluss wieder her, auch weil die Spitzengruppe nicht kompromisslos ans Werk ging. Weitere Athleten kamen noch hinzu und liessen den Pulk auf 14 Mann anwachsen, unter ihnen auch Jonas Baumann.

In den zwei knackigen Schlussaufstiegen musste Cologna leicht abreissen lassen und handelte sich bis ins Ziel einen Rückstand von 7 Sekunden ein. An der Spitze baute der Russe Alexander Bolschunow mit einem weiteren Sieg seine Führung im Overall-Weltcup aus. Er hielt Norwegens Olympiasieger Simen Hegstad Krüger und dessen Landsmann Sjur Röthe unter Kontrolle. Baumann zeigte mit Platz 13 und 27 Sekunden Rückstand ein starkes Rennen. Auch Jason Rüesch als 23. punktete.

Am Sonntag steht im Allgäu ein Sprint in klassischer Technik im Programm. Cologna hingegen reiste nach Rennschluss noch ins Trentino, wo er am Sonntag den Volkslauf Marcialonga über 70 km klassisch bestreiten wird. In einem Jahr finden in Oberstdorf die nordischen Weltmeisterschaften statt.

Zuvor sicherte sich Nadine Fähndrich im Skiathlon der Frauen als 25. ein paar Weltcuppunkte. Die Luzernerin büsste im Allgäu über 7,5 km klassisch und 7,5 km Skating mit Skiwechsel 2:11 Minuten auf Therese Johaug ein, die mit dem zwölften Saisonsieg das Dutzend voll machte. Johaug setzte sich nach und nach ab und kam 15 Sekunden vor ihrer Teamkollegin Ingvild Flugstad Östberg und der Österreicherin Teresa Stadlober ins Ziel.