Wegweisender Entscheid für den Zubringer Halten

Hier rechts entlang der Autobahn soll der neue Zubringer Halten zu stehen kommen und nach Freienbach führen. (Bild Andreas Knobel)

Auf den ersten Blick scheint es Juristenfutter zu sein: Das Schwyzer Verwaltungsgericht hat die Beschwerden gegen den Nutzungsplan für den Zubringer Halten in Schindellegi abgewiesen. Damit schützt das Gericht das vom Baudepartement gewählte Vorgehen, zuerst den Nutzungsplan öffentlich aufzulegen und die konkreten Umweltanforderungen erst anschliessend im Projektgenehmigungsverfahren zu prüfen. Dies sei ein wegweisendes Urteil, erklärt Daniel Landolt, Gemeindepräsident Freienbach. Damit sei das Grundsatzverfahren geklärt, auch bei anderen Bauvorhaben. Er gehe allerdings davon aus, dass die Beschwerdeführer das Urteil noch durch das Bundesgericht prüfen lassen werden.

Stimmvolk hat die Wahl

Nicht tangiert davon sei jedoch die hängige Pluralinitiative. Sie verlangt eine Linienführung mit einem Tunnel, den die Gemeinde selber zu finanzieren hat, während ein oberirdischer Zubringer vom Kanton bezahlt würde.

Mit dem neuen Urteil im Rücken möchte Daniel Landolt möglichst schnell Nägel mit Köpfen machen. Die Vorbereitungen für eine Botschaft an die Stimmbürgerschaft seien im -Gang. Ihm schwebe eine Abstimmungsvorlage vor, in der zwischen dem Tunnel sowie einem Gegenvorschlag des Gemeinderats mit optimierter gedeckter Linienführung gewählt werden könne. Dazu würde eine Stichfrage gestellt, welche Variante bevorzugt würde, falls ein doppeltes Ja resultieren würde.

Sein Zeitplan sei zwar «sportlich», ist sich Gemeindepräsident Landolt bewusst, doch im besten Falle könne noch in diesem Jahr über die Plural-initiative abgestimmt werden.

Vollständiger Bericht in der Printausgabe des «March-Anzeigers» und des «Höfner Volksblatts» zu lesen.

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