Schweizer Sportprominenz auf dem Glatteis

Die 41. Auflage des Super10Kampfs versammelt viele Gesichter der Schweizer Sportprominenz. Unter dem Motto «Winter Games» wagen sich die 16 Gladiatoren im Zürcher Hallenstadion aufs Glatteis.

Mit grossem Einsatz und spektakulären Show-Einlagen sorgten zahlreiche Schweizer Sportstars wie Christian Stucki, Corinne Suter und Didier Cuche für beste Unterhaltung bei den 12’000 Zuschauern im ausverkauften Hallenstadion. Dank einer Kooperation mit der nächstes Jahr in der Schweiz stattfindenden Eishockey-Weltmeisterschaft setzten sich mit Mathias Seger, Mark Streit, Patrick Fischer und Victor Stancescu auch vier Eishockey-Cracks für die Sporthilfe ein. Junge Schweizer Athletinnen und Athleten trugen unter tosendem Applaus zudem das Feuer der Olympischen Jugend-Spiele (YOG) ins Hallenstadion. Diese werden im Januar in Lausanne ausgetragen.

Mit Geschicklichkeit auf rutschiger Unterlage brillierten nicht nur Eishockeyspieler, Skifahrer, Snowboarder und Skispringer, sondern auch so mancher Sommersportler. Radprofi Stefan Küng bewies, dass er sowohl auf zwei Rädern als auch auf Schlitten und auf Schlittschuhen schnell unterwegs ist. Damit brachte er Team Weiss schon früh in Führung. Als wahre Topskorer erwiesen sich Mark Streit und Patrick Fischer: Sie zerschmetterten alle in einem Hockeytor aufgehängten Teller mit gezielten Schüssen.

Alex Wilson verstärkte überraschend Team Rot und wechselte sich mit Marathonläufer Tadesse Abraham ab. Viel Spass hatten zudem Nachwuchs-Eishockeyspieler der U9 der ZSC Lions, als sie ihre grossen Vorbilder übers Eis ziehen durften. Kaum zu übertreffen an Komik war das Fischefangen in Pinguin-Kostümen. Didier Cuche begeisterte dabei mit einer beeindruckenden Sprungkraft. Team Blau konnte dafür mit viel Köpfchen im Quiz Boden gut machen.

Der ehemalige Bobfahrer Beat Hefti erwies sich auch bäuchlings unter Hindernissen hindurch als superschnell und sicherte Team Weiss den ersten Finalplatz. Schwingerkönig Christian Stucki tat es ihm gleich und führte Team Blau als Schlussläufer ebenfalls in den Final. Nach spannendem Finalkampf konnte sich das Team Weiss in der Besetzung Mark Streit, Julie Zogg, Stefan Küng und Beat Hefti durchsetzen und den Pokal aus den Händen von Dominique Gisin entgegennehmen.