Regen behindert Arbeiten an der gesperrten Axenstrasse

Weiterhin bleibt die Strasse fuer den Langsamverkehr gesperrt, dies vor der Wiedereroeffnung der Axenstrasse zwischen Sisikon und Flueelen um genau13.13 Uhr am Freitag, 13. September 2019 durch die Gefahrenzohne bei Sisikon. Die Axenstrasse musste wegen eines Steinschlages und Sicherheitsarbeiten fuer mehrere Wochen gesperrt werden. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Eine Woche nach dem Murgang ist noch immer unklar, wie lange die Axenstrasse gesperrt bleibt. Die Sicherungsarbeiten werden durch das regnerische Wetter behindert.

Am 2. Oktober kurz vor 23 Uhr war bei Gumpisch am Axen ein Murgang niedergegangen. Der Niedergang wurde von einem Überwachungssystem, das nach dem Felssturz von Ende Juli installiert worden war, erkannt und die Axenstrasse umgehend gesperrt. Der Verkehr wird seither via Luzern umgeleitet, Sisikon ist nur von Brunnen  aus erreichbar. Beim Murgang gingen mehrere Zehntausend Kubikmeter Gesteinsmassen nieder. Dabei seien Bestandteile des Überwachungs- und Alarmsystems beschädigt worden, teilte das Bundesamt für Strassen Astra am Mittwoch mit. Es handle sich um einzelne Reissleinen und Stützen eines Steinschlagschutznetzes.

Zur Behebung der Schäden wurde auf der Strasse ein Pneukran installiert. Die Reparaturarbeiten am Steinschlagnetz und an den Reissleinen könnten jedoch nur bei trockener Witterung ausgeführt werden, teilte das Astra mit. Aus Sicherheitsgründen könne an Regentagen im Absturzgebiet nicht gearbeitet werden. Die Axenstrasse bleibt gesperrt, bis das Überwachungs- und Alarmsystem repariert und wieder funktionstüchtig ist. Wann die Strasse wieder befahrbar sei, könne nicht abgeschätzt werden, teilte das Astra mit, dies mit Hinweis auf die unbeständige Witterung.
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