Auch Kantonsgericht urteilt gegen die Gemeinde Altendorf

Gerichte sind sich einig: Bestehendes Fuss- und Fahrwegrecht auf dem Bahnweg schliesst Baustellenzufahrt nicht mit ein. Bild Silvia Gisler

Kein Durchkommen: Die Gemeinde Altendorf unterliegt im Streit um die Baustellenzufahrt für den geplanten Park am See auch in zweiter Instanz. Sie darf den Bahnweg nicht zu diesem Zweck nutzen.

Damit der öffentliche Park am See gebaut werden kann, bedingt es einer Baustellenzufahrt. Am einfachsten  wäre es zweifelsohne, diese über den Bahnweg zu realisieren. Hier besteht seit den 1940er-Jahren ein Fuss- und Fahrwegrecht. Doch: Was beinhaltet dieses Recht? Schliesst es Baustellenverkehr mit ein? Oder nur Landwirtschaftsfahrzeuge? Mit diesen Fragen mussten sich sowohl das Bezirksgericht March als auch das Kantonsgericht befassen – und beide waren sich einig: Im Fuss- und Fahrwegrecht ist Baustellenverkehr nicht mit eingeschlossen. Zweck dieses Wegrechts war die Erreichbarkeit der Liegenschaften für landwirtschaftliche Betreiber. Das Erstellen von Anlagen und Bauten, welche die Nutzung durch die Öffentlichkeit attraktiv machen, sei nicht Teil dieses Wegrechts.

Ausführlicher Bericht in der Printausgabe vom Freitag, 26. Juli 2019.