Bierbrauer Anheuser-Busch erwägt milliardenschwere Verkäufe

Der weltgrösste Brauereikonzern Anheuser-Busch (AB InBev) denkt nach dem Stopp des Börsengangs vom Asien-Geschäft über milliardenschwere Verkäufe von Sparten nach. Dies geht aus einem US-Medienbericht hervor.

Zur Senkung der hohen Schulden könnte sich das Unternehmen von Aktivitäten in Südkorea, Australien und Mittelamerika trennen, berichtete das «Wall Street Journal» (WSJ) am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Anheuser hoffe dabei auf Erlöse von mindestens zehn Milliarden Dollar. Im Mai sei der Finanzinvestor KKR an das Unternehmen mit der Absicht herangetreten, einige asiatische Geschäfte kaufen zu wollen. Anheuser wollte sich dazu allerdings nicht äussern.

Das Unternehmen hatte beim geplanten Börsengang seines Asien-Geschäfts die Notbremse gezogen. Rund eine Woche vor dem geplanten Handelsstart in Hongkong hatte der Hersteller von Biermarken wie Beck’s, Budweiser und Corona überraschend den IPO der Sparte Budweiser Apac abgesagt.