Rapperin Cardi B weist Schuld in handgreiflichem Streit zurück

US-Rapperin Cardi B (26) hat ihre Schuld in einer Anklage wegen eines tätlichen Angriffs in einem Nachtclub zurückgewiesen. Die Musikerin plädierte am Dienstag vor einem New Yorker Gericht auf nicht schuldig, wie US-Medien berichteten.

Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft müssen sich Cardi B und zwei Mitangeklagte unter anderem wegen versuchter Körperverletzung und Belästigung verantworten. Im Falle eines Schuldspruchs drohen jeweils bis zu vier Jahre Haft.

Laut der Anklage soll es im vergangenen August in einem Stripclub im New Yorker Stadtteil Queens zu einem handgreiflichen Streit zwischen der Rapperin und zwei Bardamen gekommen sein. Cardi B und ihre Begleitung sollen Flaschen, Drinks und Stühle nach den Frauen geworfen haben. Die beiden angeblichen Opfer gaben an, sie seien dabei verletzt worden. Cardi B wirft einer der beiden Frauen vor, mit ihrem Mann, dem Rapper Offset, Sex gehabt zu haben.

Im April hatte Cardi B eine Einigung mit der Staatsanwaltschaft abgelehnt, bei der sie sich lediglich in einem Punkt eines minderschweren Vergehens hätte schuldig bekennen müssen. Cardi B darf sich den beiden Barkeeperinnen nicht nähern. Dieses Verbot wurde am Dienstag um ein Jahr verlängert.

Die Rapperin («Bodak Yellow») hatte sich am Wochenende auf der Bühne an ihre Fans gewandt. «Ich gehe nicht in den Knast», sagte die Musikerin am Sonntag mehrmals während ihres Auftritts bei den Black Entertainment Television Awards (BET) in Los Angeles. Im September will das Gericht den nächsten Gerichtstermin in dem Verfahren gegen Cardi B bekanntgeben.