Hitzewelle überrollt Ausserschwyz – Massnahmen sind gefordert

Diese Bauarbeiter in Lachen scheinen trotz der Hitze Freude an der Arbeit zu haben. Sie schützen sich mit Sonnenhut und kurzen Hosen. Bild Geraldine Hug

Der Sommer ist wieder da – und mit ihm die heissen Temperaturen. Laut MeteoSchweiz ist bereits wieder eine Hitzewelle im Anmarsch, weshalb die Warnstufe 3 ausgerufen wurde. Die erwarteten Temperaturen von bis zu 40 Grad sind vor allem für Arbeiter, die draussen ihren Tätigkeiten nachgehen, besonders gefährlich. Deshalb fordert die Gewerkschaft Unia, dass Bauunternehmen Baustellen, die direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, ab einer Temperatur von 35 Grad schliessen. Steige das Thermometer über 30 Grad, sollen nur noch Arbeiten am Schatten ausgeführt werden. Ginge das nicht, sollen die Arbeitgeber sich zumindest für ihre Mitarbeiter engagieren. Verlangt wird beispielsweise, dass die Arbeitgeber ihren Arbeitern Wasser liefern oder Sonnenschutz zur Ver-fügung stellen. Ausserdem sollen die Arbeitszeiten angepasst und die Umsetzung der Massnahmen kontrolliert werden.

In Ausserschwyz befolgen die Bauunternehmungen die Forderungen der Unia grösstenteils und stellen ihren Arbeitnehmenden täglich Wasser an den Baustellen bereit. Zusätzlich werden die Arbeitszeiten nach Möglichkeit in den frühen Morgen verschoben – oder je nach Hitze früher aufgehört.

Anders als die Bauunternehmen verzichten beispielsweise die Raiffeisen und die Schwyzer Kantonalbank jedoch darauf, hitzetechnische Anpassungen zu machen. So sagt der CEO der Raiffeisenbank Höfe, Guido Rusch: «Da viele unserer Filialen dank Klimaanlagen gut gekühlt sind, haben wir den Dresscode über den Sommer nicht geändert, obwohl sich die Mitarbeiter trotzdem leicht an die Hitze anpassen dürfen.» (geh)

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