FDP Schwyz reitet auf der grünen Welle von Petra Gössi

Den Alpengletschern wie dem Rhonegletscher ist der Klimawandel anzusehen.

Als FDP Schweiz-Präsidentin Petra Gössi verkündete, ihre Partei werde sich dem Thema Klimawandel und Umweltschutz annehmen, liessen die Reaktionen nicht lange auf sich warten. Von «notwendig» bis «überflüssig» reichten die Kommentare. Im Sommer gibt nun auch die FDP Schwyz ein Positionspapier zum Thema heraus. Die FDP.Die Liberalen des Kantons Schwyz unterstützt das Vorhaben von Petra Gössi, die FDP klarer in der Umwelt- und Klimapolitik zu positionieren, wie die Partei auf ihrer Homepage schreibt. Dabei soll ein liberaler Weg eingeschlagen werden. Eine Kombination aus Eigenverantwortung und Lenkung soll zur -Erreichung der Klimaziele und zur -Erhaltung der Biodiversität beitragen. «Wir setzen ganz klar auf innovative Ideen und Kostenwahrheit», sagt Energie-fachmann Urs Rhyner aus Schindellegi.

Mehrere Ansätze

Nun äussern sich mehrere Schwyzer und Ausserschwyzer Politiker der
FDP-Fraktion zur Umweltpolitik. Es herrscht Konsens, dass gehandelt -werden muss. Die Strategien, wie gehandelt werden soll, sind vielfältig. FDP Schwyz-Präsidentin Marlene Müller möchte Kostentransparenz schaffen. Kantonsrat Dominik Zehnder setzt auf Innovation, sie bringe Fortschritt und Wohlstand. Für Kantonsrat Heinz Schättin ist klar, dass man vor allem auf privater und nicht auf staatlicher Ebene etwas tun muss.

Interessant sind die eigenen Anstrengungen der Politiker für die Umwelt, die zum Teil Jahrzehnte zurückreichen. Müller hat Photovoltaik installiert, Zehnder hat Energieschutzmassnahmen getroffen und Schättin hat bereits vor 30 Jahren eine Erdsonde eingebaut – in einer Zeit, als dies noch nicht üblich war.

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