Tom Lüthi am ersten Trainingstag in Montmeló der Schnellste

Erster im Training am Morgen, am Nachmittag dann mit geringem Abstand Zweiter – in der kombinierten Zeitentabelle vom Freitag ergibt dies für Tom Lüthi in Montmeló die Moto2-Tagesbestzeit.

Weder in Jerez (4. Rang) und Le Mans (6.) noch zuletzt in Mugello (3.) fand Tom Lüthi fürs Rennen die perfekte Abstimmung an seinem Kalex-Motorrad. Doch auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya gehörte der Emmentaler von der ersten Trainingsminute an zu den Besten, was ihn für den Grand Prix von Katalonien am Sonntag zumindest auf einen Podestplatz, wenn nicht sogar den persönlich 18. Sieg hoffen lässt.

Doch die Konkurrenz ist dem WM-Dritten Lüthi eng auf den Fersen. Der Katalane Alex Marquez, der die zwei vergangenen Grands Prix in Le Mans und Mugello gewonnen hat, büsste als Tages-Zweiter nur 0,060 Sekunden ein. Auch der WM-Leader Lorenzo Baldassarri, obwohl nur Neunter, liegt keine drei Zehntel zurück.

Aegerter mit einer Sekunde Rückstand

Weniger gut lief es Dominique Aegerter. Dieser klassierte sich als 21. im Rahmen der immer noch eher bescheidenen Möglichkeiten der MV Agusta. Der Oberaargauer verlor knapp eine Sekunde auf die Bestzeit seines Landsmanns.

Schnellster in der Königsklasse MotoGP war einmal mehr Fabio Quartararo. Der Klassenneuling aus Frankreich war am ersten Trainingstag in Katalonien auf der Yamaha um fast drei Zehntel schneller als die Konkurrenz, die von Ducati-Werkfahrer Andrea Dovizioso (ITA) angeführt wurde.