Wirtschaft in der Eurozone legt zu

In der Eurozone hat die Wirtschaft zum Jahresbeginn zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal um 0,4 Prozent zum Vorquartal gewachsen, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg nach einer dritten Schätzung mit.

Damit bestätigte die Behörde wie erwartet eine vorherige Erhebung. Im vierten Quartal 2018 war die Wirtschaft nur um 0,2 Prozent gewachsen.

Gestützt wurde das Wachstum in den ersten drei Monaten durch die Konsumausgaben. Ausserdem hätten die Bruttoanlageinvestitionen und der Aussenhandel positive Beiträge geliefert.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal wuchs die Wirtschaft in der Eurozone in den Monaten Januar bis März um 1,2 Prozent. Auch hier wurden vorherige Daten wie erwartet bestätigt.

Von den einzelnen Mitgliedsstaaten der Eurozone hatte nur Lettland im ersten Quartal einen Rückgang der Wirtschaftsleistung zu verzeichnen. Eine vergleichsweise schwache konjunkturelle Entwicklung gab es auch in Italien. Die drittgrösste Volkswirtschaft der Eurozone verzeichnete in den ersten drei Monaten mit einem Zuwachs um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal mit Ausnahme Lettlands die schwächste Entwicklung unter allen Euroländern.