Luzerner Polizei hebt Indoor-Hanfanlage mit achtzig Pflanzen aus

Eine fehlende Autobahnvignette ist am Mittwoch einem Hanfproduzenten in Dagmersellen LU zum Verhängnis geworden. Bei der Kontrolle des Autos bemerkte die Luzerner Polizei nämlich einen Cannabisduft und fand diverse Artikel zum Hanfanbau.

Ein Drogenschnelltest bei dem vierzigjährigen Schweizer habe zudem einen positiven Wert ergeben, teilte die Luzerner Kantonspolizei am Freitag mit. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der Führerausweis des Mannes gesperrt war.

Aufgrund der Indizien verfügte der zuständige Staatsanwalt eine Hausdurchsuchung am Wohnsitz des Mannes in Nebikon LU. In einer alten Scheune stiessen die Beamten dann auf eine Indoor-Hanfanlage mit vier Gewächszelten. Darin befanden sich dreissig erntereife und fünfzig junge Cannabispflanzen.

Ausserdem stellte sie mehrere Behälter mit bereits getrocknetem Cannabis sicher. Der Vvierzigjährige muss sich wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetzes und Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz verantworten.