Schweizer Detailhandel hat 2018 leicht zugelegt

Der Schweizer Detailhandel hat im Jahr 2018 insgesamt ein leichtes Wachstum verzeichnet. Zurückzuführen war dies vor allem auf eine positive Entwicklung im Bereich Lebensmittelhandel, während der Modehandel erneut überdurchschnittlich zu leiden hatte.

Die Umsätze im Detailhandel erhöhten sich laut dem Marktforschungsunternehmen GfK im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent. Im vierten Quartal hätten die Monate Oktober und November für eine positive Belebung gesorgt, der bedeutende Umsatzmonat Dezember sei dagegen erneut hinter den Erwartungen und dem Vorjahr zurückgeblieben, heisst es in einer Mitteilung von GfK Switzerland vom Mittwoch.

Der Lebensmittelhandel konnte gemäss den Erhebungen ein Plus von 1,3 Prozent verzeichnen. Im Non-Food Bereich resultierte dagegen ein Minus von 1,3 Prozent. Hier wiesen alle Märkte leichte Pluszahlen auf ausser dem Modemarkt. Bei der Mode erwies sich auch der Einfluss des Wetters als eher negativ. Warme Temperaturen – wie etwa im September 2018 – hätten die Konsumenten nicht für einen Einkauf der neuen Herbst- und Winterware inspirieren können, heisst es.

Weiterhin setze sich derweil die Verschiebung vom stationären zum Online-Handel fort. Der Distanzhandel – also der Online- und Versandhandel – habe auch im 2018 weiter zugelegt.

Die Teuerung hat in den letzten Monaten wieder leicht zugenommen, wie das GfK erinnert. Laut den Zahlen des Bundesamtes für Statistik lag die durchschnittliche Jahresteuerung im Jahr 2018 bei 0,9 Prozent.