Die Zentralisierung der Kantonsschule Ausserschwyz stösst auf massiven Widerstand

Nuolen - Kantonsschule Ausserschwyz Standort Nuolen KSA von oben - 1.2.2019 - Bild: Franz Feldmann

Noch in diesem Monat will die Regierung den Verpflichtungskredit für den Neubau inklusive Zentralisierung der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) in Pfäffikon vorlegen. Entscheiden soll dann der Kantonsrat an seiner Mai-Session. Jetzt schaltet sich die Interessengemeinschaft Mittelschule March unter dem Präsidium des Lachners Roland Egli ein. Unterstützt durch einen Brief, der von allen Märchler Gemeindepräsidenten und dem Bezirksammann unterzeichnet ist, fordert sie den Kantonsrat auf, die angekündigte Vorlage zurückzuweisen und dem Regierungsrat den Auftrag zu erteilen, die KSA an den beiden Standorten in Nuolen und Pfäffikon zu führen. Die Schule in Nuolen wird als «eine voll funktionsfähige Schule ohne akuten Investitionsbedarf» beschrieben. Für Pfäffikon fasst die IG einen Neubau ins Auge, der nach ihren Berechnungen halb so viel kostet wie das von der Regierung bereits anlässlich des Wettbewerbs ausgezeichnete Projekt; statt 90 bis 100 Mio. Franken rund 50 Mio. Franken.

Die IG führt verschiedene Argumente ins Feld. So hätten kleinere Schuleinheiten den «klaren Vorteil, dass das persönliche Umfeld sich positiv auf die Schülerinnen und Schüler aber auch auf das Lehrpersonal auswirkt». Zudem kritisiert die 250 Personen grosse Interessengemeinschaft im Einklang mit den Märchler Gemeindepräsidenten, dass die March als zweitgrösster Schwyzer Bezirk durch die Zusammenlegung der Schule in Pfäffikon ihren Mittelschulstandort verliere. Der Kanton habe andererseits bisher durch die finanzielle Unterstützung der privaten Mittelschulen «auf ein dezentrales Modell mit kleinen, überschaubaren Schuleinheiten gesetzt».

Bericht in der Ausgabe vom 5. Februar

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