Schwyzer Start-ups auf Rang sechs

Über eine Milliarde Franken wurde 2018 in Schweizer Start-ups, investiert; zum ersten Mal eine Summe im neunstelligen Bereich in der helvetischen Wirtschaftslandschaft.

Nicht an vorderster Stelle stehen Schwyzer Firmen. Zwar liegt der Kanton Schwyz schweizweit immer noch an sechster Stelle, doch die 16,8 Millionen gesprochenen Investitionsfranken sehen im Vergleich zur ganzen Summe eher spärlich aus. Gewinner der Zentralschweiz im letzten Jahr ist der Kanton Zug. Mit 171,8 Millionen wurden letztes Jahr 100 Millionen mehr als 2017 investiert. «Das ist auf das grosse Interesse an Kryptowährungen zurückzuführen», so Andreas Weber, Geschäftsführer des Technologiezentrums Schwyz.  

ICT ist Trumpf

Kryptowährungen sowie Kommunika-tions- und Informationstechnologien liegen voll im Trend. Vieles davon basiert auf der zukunftsgerichteten Technologie der Blockchain und sind für Investoren momentan äusserst attraktiv, wie alle hochtechnisierten Projekte mit einem überdurchschnittlichen Wachstumspotenzial. Abseits der grossen Geldströme gebe es in der Ausserschwyz durchaus interessante Projekte von Start-ups, so Andreas Weber, der dafür sorgt, dass junge Schwyzer Unternehmen mit möglichen Investoren in Kontakt kommen können. 

Wenige bringen grosses Geld

Aber nicht ausschliesslich. «Wir wissen auch von Firmen, die nicht auf unserem Radar sind und von nicht öffentlich gemachten Finanzierungen profitieren können. Nur ein kleiner Teil der Unternehmen wird es wirklich schaffen», konstatiert Weber Die Rechnung für Investoren geht dennoch auf. Diejenigen Firmen, die erfolgreich sind, bringen den finanzkräftigen Geld-gebern eine grosse Stage Geld ein und kompensieren damit die Verluste, die beim grossen Rest eingefahren werden.

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