Politischer Wille für Umsetzung des Masterplans fehlt

Der Masterplan Zürichsee 2050 der unabhängigen Planergruppe Hechtwill eine Diskussion in Gang setzen.  Auch im Kanton Schwyz. Für Hannes Strebel, führender Kopf der Planergruppe Hecht, ist dies sogar äusserst wichtig. «Die Gemeinden Wollerau und Freienbach gelten als Steueroasen und Schlafgemeinden, die durch die ausufernde Bebauung von Kulturland viel von ihrem ursprünglichen Dorfcharakter verloren haben», sagt er. «Durch die angestrebten Massnahmen gewännen sie wieder an Eigenständigkeit und Lebensqualität.»

Doch irgendwie hält sich niemand dafür zuständig, die Themen des Masterplans Zürichsee auf die politische Agenda zu nehmen. In den Augen der Gemeinden Wollerau und Freienbach ist es am Kanton, tätig zu werden. Beim zuständigen Baudepartement wiederum scheint man sich von den Ideen der «Hechte» nicht wirklich inspirieren lassen zu wollen. Regierungsrat Othmar Reichmuth findet es zwar positiv, «wenn auf privater Basis eine breite Diskussion über wichtige Zukunftsthemen wie beispielsweise Zersiedelung oder Verkehrsentwicklung lanciert wird», verweist gleichzeitig aber auf behördliche Instrumente, derer man sich zwingend bedienen müsse.

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