Erfahrung und Spürsinn sind beim kriminaltechnischen Dienst unerlässlich

Die Mitarbeitenden des kriminaltechnischen Diensts des Schwyzer Polizeikorps
leisten bei der Aufklärung von Straftaten und Unglücksfällen einen wichtigen Beitrag.

Sie wirken still im Hintergrund und erledigen ihre Arbeit auf unaufgeregte, aber äusserst exakte Art und Weise: die Mitarbeitenden des kriminaltechnischen Diensts (KTD) der Kantonspolizei Schwyz. Tatsächlich kriegt die Öffentlichkeit in der Regel nichts mit, wenn die Experten ausrücken und an einem Tat- oder Unfallort auf Spurensuche gehen: Dort versuchen sie, beispielsweise Hautpartikel, Blutspritzer, Fasern von Kleidungsstücken, Lacksplitter, Fingerabdrücke oder Spuren von Werkzeugen, Schuhen oder Waffen zu finden und zu sichern. In den Räumlichkeiten in Schindellegi, wo der kriminaltechnische Dienst seit 2007 stationiert ist, werten die forensischen Experten das Material dann aus. 

Es vergeht fast kein Tag, an dem die KTD-Fachspezialisten nicht aufgeboten werden. Sie sind rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche auf Pikett und leisten täglich durchschnittlich drei Einsätze. Nur: Im Gegensatz zu all den US-amerikanischen Serien wie «CSI» oder «Navy CIS», wo Kriminal-fälle in knapp 60 Minuten gelöst werden, sieht die Realität definitiv anders aus. In Sachen Know-how allerdings stehen die Schwyzer Kriminaltechniker den Helden in den Fernsehserien in nichts nach. Und auch sie machen von modernsten Geräten, Verfahren und Technologien Gebrauch. Doch ebenso wichtig in diesem Job sind Erfahrung und Spürsinn.

Bericht in der Ausgabe vom Dienstag