Strompreise sinken in der March und steigen in den Höfen

Die Strategie der Energie March Netze AG beim Stromeinkauf für nächstes Jahr ging auf, im Gros der Märchler Gemeinden sinken die Preise. (Bild: Archiv)

Wie viel bezahlen die Ausserschwyzer Haushalte für ihren Strom? Das hängt nicht nur vom jeweiligen Verbrauch ab, sondern unterscheidet sich auch je nach Wohngemeinde stark. In March und Höfen bewegen sich die Preise pro Kilowattstunde (kWh) für nächstes Jahr neu zwischen knapp 16 und gut 22 Rappen, wie die aktuellen Zahlen der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom) zeigen. Auf ein Jahr gerechnet kann dies einen Unterschied bei der Stromrechnung zwischen den Gemeinden von mehreren hundert Franken ausmachen.

In March sinken Kosten wieder

Im Vergleich zum laufenden Jahr dürfen sich aber vor allem die Märchler bezüglich Stromkosten auf 2019 freuen. Bis auf Schübelbach (+0,1 Prozent) sinken die Preise in sämtlichen Gemeinden des Bezirks wieder, nachdem sie auf dieses Jahr überdurchschnittlich angestiegen waren. Am meisten gehen sie in Tuggen nach unten (-5,27 Prozent). Vergleicht man einen Verbrauch von 4500 kWh pro Jahr – was einem durchschnittlichen Verbrauch einer grossen Wohnung entspricht – zahlen die Tuggner im kommenden Jahr gut 45 Franken weniger als heuer. Aber auch in Vorderthal (-34 Franken) oder Lachen (-25 Franken) dürfte die Stromrechnung 2019 deutlich tiefer ausfallen als noch dieses Jahr. In den Höfen wird es im Gegensatz dazu teurer: Eine Rechnung mit oben genanntem Stromverbrauch wird zwischen vier Franken (Feusisberg) und knapp 37 Franken (Freienbach und Wollerau) pro Jahr höher ausfallen.

Insgesamt sind die Höfner Gemeinden allerdings nach wie vor günstiger als die Märchler. 4500 kWh kosten in den Höfen maximal 763 Franken – in der March bis zu 994 Franken (Innerthal). Die günstigste Gemeinde der March ist Wangen (786 Franken für den Vergleichswert), vor Lachen (820 Franken) und Tuggen (825 Franken).

Vollständiger Bericht in der Ausgabe vom Dienstag, 16. Oktober.