Der Verdichtungsprozess der Gemeinde Freienbach wird komplexer und braucht mehr Zeit

Gemeindepräsident Daniel Landolt: «Auf der Churerstrasse wird es immer ein Verkehrsproblem geben.»

Die Gemeinden sind vom Kanton angehalten, die Siedlungsentwicklung verstärkt nach innen zu lenken. Konkret will der Kanton Schwyz die Bevölkerungsdichte in den nächsten 22 Jahren um zehn Prozent erhöhen. Im kommunalen Richtplan der Gemeinde Freienbach liegt der Fokus zunächst auf dem Jahr 2030: «Der Verdichtungsprozess nimmt an Komplexität zu und beansprucht mehr Planungszeit», erklärt Mario vom Raumplanungsbüro Remund + Kuster. In Freienbach sei es schwierig, neue Wohn-, Misch- und Zentrumszonen zu schaffen. Man werde deshalb versuchen, das Wachstum bis 2030 zu steuern. Ziel sei es, die Bauzonenauslastung bis 2030 von 105 auf 102 Prozent zu reduzieren. 

Neben der Siedlungsentwicklung ist auch das Thema Verkehr ein Schwerpunkt des Richtplans. Umstrukturierungen und grosse Entwicklungsschritte sind vor allem für das Gebiet um den Bahnhof Pfäffikon und das Gebiet Pfäffikon Ost vorgesehen. Wer dabei schon anfängt zu Träumen, holt Gemeindepräsident Daniel Landolt schnell wieder auf den Boden der Realität zurück: «Es ist illusorisch zu glauben, dass sich sich das Verkehrsproblem auf der Churerstrasse lösen lässt.» Mit dem Richtplan werde die Situation verbessert, am Problem werden die geplanten Massnahmen aber nichts ändern können. (aa)

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom 14. September