Regierung sagt Ja zur Schliessung der Leutschen Freienbach

Vor exakt zwei Jahren ging ein Aufschrei durch die Bevölkerung: Der Bezirk Höfe gab bekannt, sich vom Schulstandort Leutschen in Freienbach trennen zu wollen. Er begründete dies mit wirtschaftlichen, pädagogischen und organisatorischen Argumenten. Ende 2016 reichte er beim Regierungsrat ein entsprechendes Gesuch ein. Die Antwort aus Schwyz liegt jetzt vor. Die Regierung gibt grünes Licht für die Auf-hebung des Sek-Eins-Höfe-Standorts Leutschen, hält aber auch unmissverständlich fest, dass er die Volksschulverordnung erst dann anpassen wird, wenn die Stimmberechtigten des Bezirks Höfe den Ausbauplänen in der Weid in Pfäffikon und in der Riedmatt in Wollerau zugestimmt haben. Somit hat es letztlich die Bevölkerung in der Hand, ob der Standort Leutschen als Oberstufenschule bleibt oder aufge-hoben wird.

Nach Ansicht der Regierung kann der Höfner Bezirksrat ausreichend belegen, dass er seine Schule «unter Berücksichtigung der örtlichen und regionalen Verhältnisse in Bezug auf die Anzahl Schüler und die zur Ver-fügung stehenden Einrichtungen» wirkungs-voll führe. Diesem Anspruch, davon ist man in Schwyz überzeugt, könne der Bezirk auch mit einer Konzentration auf künftig zwei Standorte nachkommen.

Der Höfner Bezirksammann Meinrad Kälin freut sich über die Nachricht aus Schwyz. «Für uns ist das ein guter Entscheid.». Er erlaube es dem Bezirk, ein zukunftsgerichtetes Angebot aufrechtzuerhalten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Bezirk wird morgen Mittwoch im Rahmen einer Medienorientierung über die Gesamtliegenschaftenplanung im Detail orien-tieren. In der Vergangenheit hat er wiederholt kommuniziert, die Schulräumlichkeiten ab Sommer 2022/23 nicht mehr nutzen zu wollen.

Enttäuscht über den Entscheid des Regierungsrats ist hingegen Daniel Landolt, Gemeindepräsident von Freienbach.

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom Dienstag