Wasserrechtsgesetz ist einen Schritt weiter, aber noch nicht am Ziel

Aus einer Totalrevision des Wasserrechtsgesetzes, die unter anderem das Ende der Wuhrkorporationen bedeutet hätte, wurde eine Teilrevision. Wesentlichster Punkt dabei: Die Wuhrkorporationen – eine Schwyzer Eigenart – sollen bestehen bleiben. Nun hat die Regierung die -Ergebnisse der zweiten Vernehm-lassung in eine Vorlage an den Kantonsrat einfliessen lassen.

«Es ist nochmals ein enormer Aufwand betrieben worden. Ich finde, wir können einen guten Vorschlag präsentieren. Geprägt von gut schwyzerischer Beständigkeit», sagt der zuständige -Regierungsrat René Bünter. Er lobt die aus seiner Sicht sehr konstruktive -Zusammenarbeit aller Beteiligten in diesem komplexen Thema. «Ich habe zum Beispiel gestaunt, welch grosses Gewicht die Parteien diesem Thema gegeben haben. Es ist eine sehr komplizierte Geschichte, in der viele Seiten Einfluss nehmen wollen, können und auch dürfen. Es geht Kanton, Bezirke, Gemeinden, Wuhrkorporationen oder auch Umweltverbände etwas an», sagt Bünter weiter. «Und weil es eben kompliziert ist, reichte es nicht aus, ein paar Mails zu schreiben. Man ist zusammengesessen, hat diskutiert, Missverständnisse ausgeräumt.»

Bünter ist froh, dass es wieder einen Schritt vorwärts geht. «Das Gesetz stand lange auf unserer Pendenzen-liste. Wir haben die Kritik gespürt.» Nun ist Bünter froh, dass die Gesetzesrevision «wieder zurück in den Umsetzungsmodus geht.» Ob die Gesetzesrevision wie vorgesehen im März 2019 in Kraft treten kann, steht aber noch in den Sternen. «Es kann noch sehr viel geschehen», sagt Bünter. Im September berät die zuständige Kommission darüber. (azü)

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom 31. August