Bischof stellt Innerschwyzer Pfarrer frei 

Pfarrhaus und Kirche von Küssnacht: Der Pfarrer wurde vom Churer Bischof freigestellt. Bild zvg

Bischof Vitus Huonder hat den Pfarrer von Küssnacht nach über 20 Jahren von seinen Aufgaben entbunden. Er soll einen Schuldenberg von mehreren 100 000 Franken angehäuft haben. Auslöser für die Kündigung ist die private, finanzielle Situation des Pfarrers von Küssnacht, dies schreibt der «Bote der Urschweiz». Gemäss einem Schreiben des Bistums Chur habe dieser etwa 50 Personen um Geld gebeten, damit er seine Schulden bezahlen könne. Es stellte sich heraus, dass er einen Schuldenberg durch Spielschulden im Umfang von einigen 100 000 Franken aufgetürmt hatte. Nach eingehenden Besprechungen mit Vertretern von Kirchenrat und Bistum Chur ist der Pfarrer von Küssnacht per Ende letzter Woche von seinen Aufgaben entbunden worden. Dies schreibt das Bistum Chur in einer Medienmitteilung. Huonder hat mit Wirkung per 18. Juni Generalvikar Martin Kopp zum Pfarradministrator und Claudia Zimmermann zur Pfarreibeauftragten ad interim ernannt. (red)

Ausführliche Berichterstattung in der Ausgabe von Dienstag.