Mit der HSR Rapperswil zu einem Mehrwert für Schwyz

Die Schwyzer Regierung stimmt den Eckwerten für die neue Fachhochschule Ostschweiz zu.

Die Hochschule Rapperswil (HSR) war und ist eng verbunden mit Schwyz und im besonderen mit Ausserschwyz – und soll es auch bleiben. In den letzten Jahren musste der Kanton Schwyz wegen diverser Änderungen in der Trägerschaft aber immer mal wieder um seinen Einfluss kämpfen. Nun zeichnet sich gemäss einer Medienmitteilung eine zukunftsträchtige Lösung ab.

Drei Hochschulen gemeinsam

Der Hintergrund: Der Kanton St. Gallen als Hauptträger der Ostschweizer Hochschulen führt die HSR Rapperswil, die FHS St. Gallen und die NTB Buchs in eine neue Fachhochschule Ostschweiz zusammen. Zwar bleiben alle Standorte bestehen, eine regionale Sonderbehandlung gibts aber nicht mehr. «Wir waren eigentlich nur an Rapperswil interessiert», stellt der zuständige Schwyzer Regierungsrat Michael Stähli auf Anfrage klar. Künftig sind aber drei Hochschulen und als Trägerschaft neben St. Gallen, Schwyz und Glarus zusätzlich die Kantone Thurgau, beide Appenzell sowie das Fürstentum Liechtenstein in die neue Trägerschaft involviert.

Ein erster Durchbruch ist nun erzielt: Die Schwyzer Regierung hat sich mit den anderen Trägern auf die Eckpunkte für die neue Fachhochschule Ostschweiz geeinigt. Damit bleibt der Einfluss des Kantons Schwyz gewahrt. «Zudem werden wir mit der neuen Lösung sogar günstiger fahren als bisher», betont Stähli.

Kantonsrat muss noch absegnen

Diese Einigung ist ein erster Schritt zur einheitlichen Trägerschaft und dem neuen Konkordat. Dieses muss durch die einzelnen Kantone noch ratifiziert werden, im Kanton Schwyz ist der Kantonsrat zuständig. Er wird das Geschäft nächstes Jahr behandeln. Der Start der neuen Hochschule ist auf Herbst 2020 geplant. (bel)