Deutschlands Kombinierer schlagen erneut zu

Deutschland gewinnt an den Winterspielen in Pyeongchang erwartungsgemäss den Team-Wettkampf in der Nordischen Kombination. Die weiteren Podestränge gehen an Norwegen und Österreich.

Wenn eine Nation in beiden Einzel-Wettkämpfen der Nordischen Kombination den Olympiasieger stellt, im zweiten Olympia-Wettkampf noch dazu die weiteren Podestplätze belegt, überrascht es nicht, wenn sie auch den Team-Wettkampf für sich entscheidet. Der Triumph der deutschen Kombinierer-Equipe in Pyeongchang ist insofern nichts als logisch.

Das deutsche Quartett mit Vinzenz Geiger, Fabian Riessle, Eric Frenzel und Johannes Rydzek setzte sich nach insgesamt vier Sprüngen von der Grossschanze und einem Langlauf-Rennen über 4×5 km mit 52,7 Sekunden Vorsprung vor Norwegen durch. Bronze ging an Österreich.

Nach dem Springen hatte Österreich mit sechs Sekunden vor Deutschland an der Spitze gelegen. In der Loipe liessen die Deutschen der Konkurrenz dann keine Chance – bereits nach der Hälfte des Pensums der 20 km hatte die Marge 42 Sekunden betragen.

Letztmals hatte 1988 in Calgary ein deutsches Team den Mannschaftswettkampf der Kombinierer gewonnen – und zwar vor dem Schweizer Trio mit Fredy Glanzmann, Hippolyt Kempf und Andreas Schaad.