US-Schauspieler-Preise: Frances McDormand und Gary Oldman nominiert

Hollywoods Schauspielerverband (SAG) hat die Tragikomödie «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» mit den meisten Preis-Nominierungen bedacht. Neben Hauptdarstellerin Frances McDormand wurden Woody Harrelson und Sam Rockwell für ihre Nebenrollen nominiert.

Dazu erhielt die gesamte Besetzung eine Nennung für den Ensemble-Preis. In dem Film des irischen Regisseurs Martin McDonagh spielt McDormand eine Mutter, die nach der Ermordung ihrer Tochter gegen die örtliche Polizei vorgeht. Der Film hatte am Montag auch sechs Golden-Globe-Nominierungen erhalten. In der Deutschschweiz ist er ab 25. Januar zu sehen.

Um die SAG-Trophäe als bester Schauspieler konkurrieren Gary Oldman als Winston Churchill in «Darkest Hour», Timothée Chalamet («Call Me by Your Name»), James Franco («The Disaster Artist»), Daniel Kaluuya («Get Out») und Denzel Washington («Roman J. Israel, Esq.»).

In der Frauenriege wurden neben McDormand auch Saoirse Ronan («Lady Bird»), Sally Hawkins («Shape of Water»), Judi Dench («Victoria & Abdul») und Margot Robbie («I, Tonya») nominiert.

Unter den besten Nebendarstellern sind unter anderem Mary J. Blige («Mudbound»), Holly Hunter («The Big Sick»), Steve Carell («Battle of the Sexes») und Willem Dafoe («The Florida Project»).

In den acht Fernsehsparten sind unter anderem Schauspieler wie Nicole Kidman, Jane Fonda, Laura Dern, Robert De Niro und Jason Bateman im Rennen.

Die SAG-Awards (Screen Actors Guild) werden am 21. Januar zum 24. Mal vergeben. Die Preise gelten als Vorboten für die Anfang März anstehende Oscar-Verleihung. 2016 holten Leonardo DiCaprio («The Revenant») und Brie Larson («Room») die SAG-Top-Preise und gewannen später auch bei den Oscars. Zuletzt holte Emma Stone für «La La Land» beide Trophäen als beste Schauspielerin.