Der erste Schritt ist getan – trotz vieler Kritiker

Die finanziellen Mittel der Bezirke sollen eine Art Anschubfinanzierung für Projekte im Bereich Energieeffizienz, -produktion und -speicherung sein.

Das Energieförderprogramm der sechs Schwyzer Bezirke wurde am Mittwoch in den Höfen angenommen.

Eigentlich hatte sich der Schwyzer Kantonsrat Ende Oktober gegen ein zusätzliches Förderprogramm im Bereich Energieförderung ausgesprochen. Die sechs Schwyzer ­Bezirke haben jedoch daraufhin ­beschlossen, mit einem eigenen Projekt Bundesgelder in der Höhe von 1,5 Millionen Franken auszulösen, um mit der Umsetzung der Energiestrategie 2050 beginnen zu können (wir berichteten).

Während die Kantonsräte Bernhard Diethelm, René Baggenstos, ­Dominik Zehnder und Walter Züger sich über dieses Vorhaben in zwei kleinen Anfragen beschwerten, wurde genau dieses am Mittwoch an der ordent­lichen Budgetgemeinde des ­Bezirks Höfe in Pfäffikon angenommen. Die anwesenden Stimmbürger schlugen sich klar auf die Seite des Höfner Bezirksammanns Meinrad Kälin, der unter anderem betonte, dass man als Bezirk unabhängig über das Thema Energieförderung zu entscheiden habe.
Nicht ganz derselben Meinung scheint der Regierungsrat zu sein. Dieser beantwortete nun die kleinen ­Anfragen der Förderprogramm-Kritiker und betonte, dass der Entscheid und der Willen des Parlaments zu ­akzeptieren und umzusetzen sei

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