«Spital Lachen wird unter dem Wert geschlagen»

Peter Suter, seit fünf Monaten Verwaltungsratspräsident der Spital Lachen AG, sprach am Behördenapéro Klartext.

Am Behördenapéro im Spital Lachen appellierte Peter Suter an die Politiker, die Bevölkerung und das Personal, sich klar hinter ihr Spital zu stellen.

Nicht nur die Zahlen geben Anlass zu ernsthafter Besorgnis. Aber auch. Sie dürften einer der Hauptgründe gewesen sein, kurfristig die zuständigen Behörden von March und Höfen zu einem Apéro in das Spital Lachen einzuladen. Gut 40 Personen nutzten am Donnerstagabend die Gelegenheit, den neuen Verwaltungsratspräsidenten persönlich kennenzulernen und sich aus erster Hand informieren zu lassen.

Dabei wurde klar: Aufgrund der zu erwartenden Zahlen für 2017 dürfte sich für 2018 ein Ertragsausfall von rund vier Millionen Franken und ein Ergebnis von minus 2,6 Millionen Franken ergeben. Der Hauptgrund liegt laut Suter in den Rahmenbedingungen und der Marktsituation mit mehr Angebot als Nachfrage. Es gelte finanziell zu gesunden und Unterlassungen aufzuholen. An der GV 2018 will er auch einen konkreten Bau- und Masterplan mit vier in sich geschlossenen Etappen vorstellen. Und: «Einen Alleingang in der Grösse von Lachen gibt es definitiv nicht mehr.»

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in unserer Printausgabe vom Montag.