Vorerst keine Champions League für Lichtsteiner

Juventus Turin verzichtet wie im Vorjahr in der Gruppenphase der Champions League auf die Dienste von Stephan Lichtsteiner.

Der Schweizer Nationalverteidiger figuriert erneut nicht auf der 23 Spieler umfassenden Kaderliste des italienischen Meisters und diesjährigen Champions-League-Finalisten, die jeder Klub der UEFA im Vorfeld übermitteln muss.

Trainer Massimiliano Allegri setzt in der Gruppenphase gegen den FC Barcelona, Olympiakos Piräus und Sporting Lissabon auf der Position des rechten Aussenverteidigers demnach auf den von der AC Milan geholten Mattia De Sciglio. Im Vorjahr war der zu Paris Saint-Germain abgewanderte Dani Alves die Stammkraft auf Lichtsteiners Position.

Lichtsteiner, dessen Status als Stammkraft auf der rechten Aussenbahn des italienischen Serienmeisters in der Vorsaison nach fünf Jahren untergraben worden ist, kann damit frühestens nach der Winterpause in der Champions League eingreifen. Im Vorjahr nominierte Allegri den 33-jährigen Innerschweizer im Winter nach, setzte ihn aber lediglich im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Porto ein.