Öffentlichkeit kommt für verwahrloste Grundstücke auf

Füchse und andere Tiere können in Wohngebieten zum Problem werden. Wer sein Grundstück verwahrlosen lässt und damit allerlei Tiere anzieht, wird aber nicht für Massnahmen zur Kasse gebeten. Wenn die Natur in Zeiten der Zersiedelung wieder etwas Raum zurückgewinnt, ist das grundsätzlich ­etwas Positives. Tiere, die sich auf ­verwahrlosten Grundstücken mitten im Wohngebiet breitmachen, können aber zum Problem werden. Dies zeigt der Fall der Füchse in der Bächau. Ein vollständig überwuchertes Grundstück zieht die Tiere an und bietet ­ihnen einen idealen Lebensraum. Was erstaunt, ist die Tatsache, dass nicht etwa der Grundeigentümer Massnahmen des Wildhüters berappen muss, sondern die Allgemeinheit. «Wir haben keine rechtliche Handhabe, um Kosten auf Private ­abzuwälzen», erklärt Thomas Fuchs, Vorsteher des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei. Immerhin: Die Gemeinde Freienbach verspricht, sich des Problems der Bauruinen anzunehmen.