Finanzdienstleister VZ Holding weiter auf Wachstumskurs

Der Finanzdienstleister VZ Holding hat im ersten Halbjahr 2017 den Ertrag gesteigert und deutlich mehr verdient. Dank Neukunden erwartet der Vermögensverwalter im Gesamtjahr weiteres Wachstum.

Die VZ Gruppe steigerte ihren Ertrag in den ersten sechs Monaten gegenüber der Vorjahresperiode um 12,3 Prozent auf 127,8 Millionen. Franken. Die Betriebskosten stiegen etwa gleich stark, nämlich um 12,8 Prozent auf 71,1 Millionen. Franken. Damit fiel die operative Marge ähnlich aus wie im ersten Halbjahr 2016.

Auf Gewinnseite weist die VZ Holding ein Betriebsergebnis (EBITDA) von 56,7 Millionen Franken im Vergleich zu 50,8 Millionen aus. Der Reingewinn stieg um 9,3 Prozent auf 44,2 Millionen Franken. Die Differenz widerspiegle die höheren Abschreibungen, die sich aus den Investitionen in den Ausbau der Dienstleistungen und in die Digitalisierung ergaben.

Erheblicher Kundenzuwachs

Bei der Kundennachfrage kann sich die Gruppe über anhaltenden Zuspruch freuen. So flossen ihr Netto-Neugelder in Höhe von 1,10 Milliarden Franken zu gegenüber 1,01 Milliarden im Jahr davor. Die verwalteten Vermögen stiegen auf knapp 20,0 Milliarden, nachdem sie Ende 2016 noch bei 18,4 Milliarden gelegen hatten. Die freundliche Stimmung an den Finanzmärkten habe diese Entwicklung unterstützt ebenso wie die steigende Kundenzahl.

«Die stetige Verbreiterung der Kundenbasis ist der Motor für das zukünftige Wachstum der VZ Gruppe», wird VZ-Chef Matthias Reinhart im Communiqué zitiert. Die Anzahl der langfristigen Kunden erhöhte sich in den vergangenen sechs Monaten um etwa 2000 auf rund 31’000.

An den Kapitalmärkten erwartet Reinhart im zweiten Halbjahr etwas weniger Rückenwind und schliesst auch stärkere Schwankungen nicht aus. Insgesamt erwartet er, dass Erträge und Gewinn dank der höheren Anzahl Kunden weiter wachsen. «Das sollte uns erlauben, die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 wieder anzuheben», sagt er.